Heute: Letzte Ausgabe des Jahres, ihr wisst, was das heißt. Außerdem: Oehl haben ein Weihnachtsalbum für romantische Realist*innen gemacht. Und: In letzter Zeit veröffentlichen einige Artist Songs, die etwas zu konkret Missstände in der Musikindustrie benennen. Warum machen sie das und wer soll das hören?
An dieser Stelle begrüßen wir unsere neuen Unterstützer*innen Jens, Laura, Jana, David, Uwe, Mareike, Maria, Mareice, Andreas, Jule, Jochen und Susanne. Ihr seid
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Außerdem unterstützen die Blätterkrokanttannenzapfen von Loft Concerts diese Ausgabe und legen damit ein bisschen Zukunft auf unseren bunten Teller. Loft veranstaltet Konzerte in Berlin. Schaut mal rein, was sie euch grad bieten. Konzertkarten sind ein gutes Weihnachtsgeschenk.
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Ihr lest die letzte Ausgabe ZWISCHEN ZWEI UND VIER des Jahres. Wir machen jetzt einen kleinen Winterschlaf (Nicht wirklich, wir haben viel vor 2026 und dementsprechend viel vorzubereiten, hui!). Deswegen an dieser Stelle wie jedes Jahr unsere Frage an euch:
Was war euch ZWISCHEN ZWEI UND VIER 2025 wert?
Dieses Jahr haben wir 21 Ausgaben an euch verschickt. Die waren voller alberner, kreativer, ungewöhnlicher, motivierender und oft hoffentlich schlauer Beiträge.
In diesen Texten steckt viel Arbeit. Wir sind werbefrei und ohne Paywall, wir finanzieren uns nur durch unsere Leser*innen. Wir lieben dieses Projekt und es besteht für uns kein Zweifel, dass es existieren muss. Aber dafür brauchen wir euch.
Auf unseren Shows haben wir jetzt schon einige Male einen Satz fallen lassen. Es ist dieser:
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Ein Foto in diesem Newsletter? Ein Weihnachtswunder!
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Er verkörpert alles, was wir glauben. Projekte wie einen unabhängigen Musiknewsletter muss man machen, weil sie in der verwelkenden Kulturlandschaft dringend gebraucht werden – und weil es uns ein innerer Drang gegen jegliche Marktlogik befiehlt (gut, letzteres ist natürlich unser Problem).
Aber dieser Satz gilt nicht nur für uns, sondern auch für euch. So oft werden wir überwältigt von eurem überschwänglichen Feedback und das bedeutet uns die Welt. Wir wissen, dass die Zeiten finanziell schwierig sind, aber wir merken in diesen Gesprächen auch oft: Viele denken, mit dem Aufruf nach Bezahlung sind halt die anderen gemeint.
David Reiter war am Samstag bei unserer Liveshow und hat in einem Blogbeitrag nicht nur einen kleinen Recap geschrieben, sondern auch scharf seziert, dass Projekte wie ZWISCHEN ZWEI UND VIER vor allem durch Selbstausbeutung am Leben gehalten werden. Lest das doch mal. (Ist etwas businessmäßig, aber auf Augenhöhe geschrieben. Und ihr müsst euch für Davids Newsletter anmelden, um es zu lesen, aber das würden wir euch eh empfehlen. David hat äußerst regelmäßig realistische Ideen für neue Strukturen in der Kreativbranche.)
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So wie es ist, kann es nächstes Jahr nicht weitergehen, das merken wir grad an allen Ecken. Wir werden hier voraussichtlich Werbung machen und bezahlte Koops eingehen müssen. Natürlich auf unsere Art. Lieber wäre es uns trotzdem ohne. Aber dafür brauchen wir euch. Also holt die Portemonnaies und Megaphone raus.
Einmalig: Bei Paypal könnt ihr uns eine Summe eurer Wahl schicken. Unser Vorschlag: Wie wär's mit einem Euro pro Ausgabe 2025? Egal, wie viel ihr in den Klingelbeutel schmeißt, wir freuen uns über jede noch so kleine Summe, denn sie zeigt, dass ihr an uns glaubt.
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Dauerhaft: Kommt in unsere Steady-Community! Da könnt ihr uns langfristig unterstützen und bekommt obendrauf einige Extras. Zum Beispiel unsere monatliche Sonderausgabe mit dem berüchtigten Songcomic, den Rosalie zeichnet – ausnahmsweise dürft ihr hier mal schauen, wie diese Ausgaben aussehen. Und je nach Stufe habt ihr als Steady-Maus auch immer freien Eintritt zu unseren Headlineshows. Das rechnet sich für euch und ermöglicht uns eine nachhaltige Planung unserer Zukunft.
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Ohne Geld: Empfehlt uns weiter. Redet über uns. Bucht uns, berichtet über uns.
Und wenn ihr nichts davon realisieren könnt, seid ihr trotzdem genauso willkommen hier. Immer.
Danke, dass ihr das gelesen habt. Wir ham euch lieb, no matter what. Merry Chrisis und bis nächstes Jahr.
Melanie & Rosalie
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Das Fest der Liebe mal so richtig in seine traditionellen Bestandteile zerlegen? Das macht Oehl (mittlerweile Solo) auf seiner Weihnachtsplatte DUNKLE MAGIE, die am 12. Dezember erscheint. Dieses Album ist Besinnlichkeit für alle, die den Sinn in der rasenden Postmoderne verloren haben. Während DUNKLE MAGIE die Jahresendmelancholie dekonstruiert, nehm ich für euch wiederum DUNKLE MAGIE auseinander – grafisch, versteht sich von selbst. – Rosalie Der Opener und Titelsong "Dunkle Magie" gibt den Ton für dieses depressive Weihnachtsalbum an. Fuck. Wieso lieb ich das so? Wahrscheinlich, weil ich 'ne melancholische Seele bin, denn obwohl ich Weihnachten liebe (alleine weil schöne Lichter in dem Wintergrau die Welt rausgehenswert halten) schau ich im Dezember auch ein bisschen zu viel sehnsüchtig aus dem Fenster. Genau dafür ist DUNKLE MAGIE von Oehl perfekt, und alle, die den österreichischen Musiker kennen, werden nicht davon verwundert sein, dass wir uns hier auf der nachdenklichen Geborgenheitsseite des Weihnachtsspektrums befinden. DUNKLE MAGIE heißt das Album nicht, weil Oehl sich in ein Vincent Raven-Rabit Hole vertieft hat, sondern weil Weihnachten der letzte Zauber ist, den wir als Menschheit irgendwie noch zelebrieren. Und weil's dann halt dunkel ist.
"Weihnachten ist jener seltene Moment, in dem die Dunkelheit nicht droht, sondern behütet; in dem die Magie nicht übernatürlich, sondern handfest ist", sagt Ariel Oehl über das Album. Die Lieder dieses Albums klingen nach Holzschaukelpferdchen, Bilderadventskalendern, Papiersternen, an denen noch Klebespuren zu sehen sind, und Weihnachtspyramiden. Oehl besingt kein funkelndes Winterwunderland, viel eher ist es ein realistischer, grauer Tag, aber drinnen hat man den Lieblingstee, also ist es nicht schlimm. Das Album ist primär am Klavier inszeniert, ein paar mal kommen Gitarre und jazzige Bläser dazu. Obwohl nicht mal Glöckchen auftauchen, dringt Besinnlichkeit durch und die Melodien fühlen sich nach winterlichen Volksliedern an.
Besonders heraus stechen "Merry Christmas Mr. Sakamoto (feat. Angel Vassilev)", eine Anspielung auf "Merry Christmas Mr. Lawrence" von Ryuichi Sakamoto. Ein Klavier-Lied, das mich in ein kleines, kugelrundes Bärchen verwandelt, das sich noch rasch einen Vanillekipferl in den Mund schiebt, um sich dann für eine Woche einzumuckeln. Passenderweise gibt es auch einen Song über den Winterschlaf. Und zwar "Es schneit (feat. Raphael Krenn)". Darin singt Oehl: "Ist Schlaf nicht der beste Beweis dafür, dass die Welt uns gar nicht braucht?". Eine Zeile, die für manche vielleicht fatalistisch daher kommt, für perfektionistische, angstgestörte Personen wie mich ist es Balsam zu hören, dass ich gar nicht so wichtig bin und Pause machen darf. Hört das Album und denkt mit Oehl ein bisschen nach. Ich sage, es lohnt sich. DUNKLE MAGIE klingt nach:
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Die Musikindustrie ist prekär. Das wissen wir, das wisst ihr und Musiker*innen wissen das natürlich erst recht. Aber reden tun darüber noch zu wenige – und singen sollte man davon schon mal gar nicht! Einige Bands machen das aber: Songs, in denen die dysfunktionalen Strukturen des Musikmachens konkret benannt werden, hört man gerade häufiger. Bringt das was und wer soll sich das anhören? – Melanie
"Es zerreißt mich / Ich will davon leben, aber es reicht nicht",
singen Kapa Tult in ihrem Song "½ Cappucino". Es ist ein Lied darüber, dass man als kleine Indieband mit Streaming nicht mal genug für ein Heißgetränk verdient. Als der 2024 erscheint, stößt er auf eine riesige Solidaritätswelle. Songwriterin Inga hatte den Song geschrieben, um ihr Entsetzen darüber zu teilen, dass es mit Spotify so ist, wie es ist, erzählt sie uns damals im Interview. "Ich war überrascht, wie viele Leute gesagt haben, dass sie es voll fühlen – nicht nur Musiker*innen, sondern auch Leute, die andere künstlerische Sachen machen und Leidenschaften haben, von denen sie nicht leben können."
Anderthalb Jahre später ist dieses Sentiment da, wo wir uns bewegen – in den kleinen bis mittleren Indieszenen –, noch deutlicher zu spüren und mittlerweile hat "½ Cappucino" Geschwistersongs bekommen. Die Dringlichkeit, mit der Musiker*innen auf ihre Lage aufmerksam machen wollen, wächst. Gut! Spotify und Streaming ist dabei meist der Stachel im Fleisch dieser Protestsongs. 2024 veröffentlichte die Berliner Band Nevis auf ihrem dazu fast konträr betitelten Album KEINE SORGE den Track "you can't record music once every three to four years and think that's going to be enough". Der Titel greift eine Aussage von Spotify-Chef Daniel Ek auf, der meinte, Musiker*innen müssten halt mehr Output liefern. Der Text des Songs besteht ausschließlich aus den Worten
"Spotify, Spotify, keine Kohle, Spotify, STREAMS! STREAMS! Wir wollen deine Streams!"
und der Song ist 34 Sekunden lang – 30 Sekunden ist die minimal vorgeschriebene Songlänge, um Auszahlungen von Spotify zu erhalten. Das Video dazu ist 4:24 min, und noch mal ein gesonderter Kommentar auf die Situation. (Notiz an Rosie: Wir brauchen auch so einen Koffer mit beleuchtetem Schminkspiegel drin!)
Ein anderes Ziel der gesungenen Kritik ist der Algorithmus. (Es gibt natürlich nicht DEN Algorithmus, hier ist die interaktionsbasierte Sortierung von Musik gemeint.) Das 2022er Album 2. OG von Oliver Gottwald enthält den Song "Algorythmus", der stellenweise klingt wie "Rock Lobster", was dem Inhalt aber nicht mehr Freude entlocken kann:
"Ich komm aus diesem Rhythmus nicht mehr raus, denn der Algorithmus schließt das aus"
DEAREST ALGO, PLEASE CARE FOR THIS ALBUM AS MUCH AS WE DO
genannt. Furchtbar unromantisch. Sänger und Gitarrist Noah Schulz erklärt, dass es das auch eigentlich ist: "Mir ist die Idee gekommen, weil wir uns so viel mit anderen Bands unterhalten haben. Und alle reden immer über das Gleiche. Man bekommt viele Tipps, was man machen soll. Dass man auf Spotify jede Woche eine Single raushauen soll und nicht das Album als Ganzes. Mit der Hook starten, damit die Leute über die ersten 30 Sekunden weiterhören. Das ist ja schon häufig auf die Schippe genommen worden, zum Beispiel von Valentin Hansen, der 29-Sekunden-Tracks gemacht hat und die auf Spotify hochgeladen hat. Dadurch weiß er bis heute nicht, wie viele Leute sich das angehört haben und er wird damit auch nie Geld verdienen. Wir dachten uns: Warum sprechen wir nicht direkt mit dem Algorithmus. So ein bisschen blasphemisch, als wär's Gott. Manchmal kommt's einem so vor."
Die Musik des Trios entspricht wiederum nicht dem geringsten der Streaminglogik. Es ist psychedlic Indiefunk à la Khruangbin. "Der Titel eigentlich auch nicht", sagt Noah. "Der ist zu lang, das sieht doof aus, weil er gar nicht ganz ausgeschrieben wird, da kommen nach zwei Worten nur noch Pünktchen. Also für den Algo keine gute Wahl." Und auf Vinyl macht es ja gar keinen Sinn. Letztes Jahr haben PlayaPlaya mit Spotify 25 Euro gemacht, sobald jemand eine Platte kauft, haben sie schon mehr verdient, meint Noah. Deswegen ist der Titel auch eher ironisch übertrieben und nicht ganz ernstzunehmen. "Vielen Leuten fällt der Titel auf dem physischen Produkt gar nicht auf. Die dachten, dass das Album DEAREST ALGO heißt, und dann sprechen wir sie direkt an mit 'Please care for this album as much as we do'. Das klingt bisschen needy. Wär natürlich auch ne Reaktion auf eine kaputte Musikindustrie, dass man den Leuten direkt sagt: Bitte, bitte, hör dir mal unser Album an."
Es gibt auch größere Artists, die in den letzten Monaten direkt auf Marktlogiken in ihren Veröffentlichungen hingewiesen haben. Noga Erez zum Beispiel unterbricht ihr aktuelles Album THE VANDALIST mit einem Interlude namens "Hey, Hi!". Darin bedankt sie sich bei denjenigen, die die Platte auf Vinyl gekauft habe, fordert allerdings die Streamer*innen auf:
"If you are listening to the record on one of the digital platforms go online and purchase the motherfuckin' thing!"
Sie richtet sich außerdem an Hörer*innen in der Zukunft, in dem sie betont, dass diese Platte tatsächlich noch von echten Menschen gemacht wurde. SSIO hat solche Spielchen nicht nötig, er ist einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands. Ein Track auf seinem aktuellen Album ALLES ODER NIX heißt dennoch offiziell:
"Tut den Song in eure Playlist und macht viele TikToks"
Inhaltlich langweilt der Song mit Ich-bin-der-Geilste-Rap-Klischees und bietet keinerlei Kritik an den Hebeln der Macht. Wer erfolgreich ist, profitiert ja auch davon, der Titel ist hier also blanke Promo. Die bei einem Künstler dieser Größe natürlich auch funktioniert, denn es ist ja zugegeben irgendwie witzig, wenn ich den Song dann wirklich in einem TikTok verwende. Voll meta halt. Naja.
Für uns dann doch lieber der echte Aufstand. An dem versuchen sich auch die Leipziger*innen von Frau Lehmann, die ebenfalls kürzlich einen Song zum Kanon der angesungenen Unzufriedenheit hinzugefügt haben.
"DLF Kultur will dass wir brennen"
heißt ihr Hit und arbeitet sich an der Realitätsferne mancher Gatekeeper der Branche ab. Fiona Lehmann, Songwriterin der Band, hat den Text als Reaktion auf ein Interview im Deutschlandfunk Kultur geschrieben. Dort wurde ein Buch, dass sich mit Lebensentwürfen heutiger Musiker*innen beschäftigt, sinngemäß so vorgestellt: "Wenn man sich die Künstler*innen im Buch anschaut, dann brennt ja heutzutage niemand mehr für die Musik, die gehen ja alle nebenbei arbeiten."
"Das war natürlich irgendwo provokativ journalistisch gemeint", sagt Fiona mir, “aber ich saß da und dachte: Hä, is' das dein Scheißernst? Weil man so brennt für die Kunst, macht man irgendwelche Nebenjobs. Um die Kunst machen zu können. Das ist doch eher der Beweis dafür, dass man brennt.” Vor sich hinfrotzelnd entstand aus dieser Empörung der Song, der alle ansprechen sollte, die sich ebenfalls mit fehlendem Airplay oder unschaffbaren Krankenkassenbeiträgen herumschlagen. "Es ist eine sweete Hymne geworden, die sich trotzdem hören lässt, auch wenn man nicht selbst Musiker*in ist. Die Reaktionen waren sehr schön, da haben sich viele sehr gesehen gefühlt." Sorgen, sich selbst damit bei den Playern, die sie angreift, ins Aus zu schießen, hatte sie keine. "Wir wurden bisher eh nicht bei DLF Kultur gespielt. Ich dachte eher, vielleicht spielen sie es, um sich selbstkritisch hinzustellen und zu sagen: Guck, jetzt reflektieren wir uns selber und thematisieren das. Haben sie aber auch nicht gemacht. Ich hatte keine Angst, wir hatten ja nichts groß zu verlieren." Besonders sticht im Song die Zeile
"Ich soll mich vermarkten, nicht vermehren",
hervor, die nicht mal eine Metapher ist. "Tatsächlich meine ich das im Sinne von Fortpflanzung. Für mich ist das ein Thema, für Freundinnen auch, die gerade gern Kinder kriegen würden – was aber finanziell nicht möglich ist, weil wir nicht viel verdienen und so viel Zeit in die Vermarktung unserer Musik investieren müssen. Ich merk das auch bei der KSK [Anm. d. R. Künstlersozialkasse, die übernimmt bei genügend Nachweis des Schaffens die Krankenkasse für Kreative], ich wäre null abgesichert, wenn ich jetzt schwanger wäre. Und muss aber die ganze Zeit nachweisen, dass ich mich vermarkte. Klar kann man sagen: Punk Rock! Egal! Irgendwie kriegt man's hin. Es gibt ein paar Role Models wie Laura Lee, die zeigen, wie es gehen könnte. Aber die haben auch andere Voraussetzungen als ich oder Bands in meinem Stadium."
Songs wie diese werden wahrscheinlich nie Hits, denn wer will beim Tanzen und Mitgrölen schon ständig an die größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich und die damit verbundene Unmöglichkeit von freier Kunst denken? Wir doch auch nicht. Aber gesungen ist Protest fast allemal angenehmer und auf jeden Fall eingängiger, langfristig sich ins Hirn windender als viele andere Protestformen. Das Bewusstsein für die Schieflage ist da und wird jeden Tag greifbarer, davon sind wir überzeugt. Musik kann und muss dabei helfen. Mit jedem Song und jedem Gespräch über das, was falsch läuft, robben wir uns ein bisschen weiter vorwärts. Und wenn der einzige Erfolg dieser Lieder ist, dass wir uns gegenseitig Mut zu sprechen, dann ist das schon ein großer Gewinn.
"Und wenn wir nichts zu essen haben, dann essen wir die Reichen",
schließt Frau Lehmann im Song ab. Aber wann ist es denn endliche so weit? "Jetzt?", Fiona lacht. "Muss mal in' Kühlschrank schauen, ich glaub, es ist nichts mehr da."
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Das war's für dieses Jahr. Melanie und Rosalie haben den 1. Advent sehr unterschiedlich, aber jede für sich äußerst besinnlich gestaltet. Rosalie wurde beim Adventssingen in der Kirche liebevoll von den anderen Besucher*innen belächelt, weil sie sehr euphorisch "Klingglöckchen Klingelingeling" als den größten Banger des Liederheftes bezeichnet hat (Facts). Melanie hat sich die frostigen Fingerchen an der knisternden Pyrotechnik auf dem Konzert von Deine Freunde gewärmt. Ach, Weihnachten.
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Ihr habt noch nicht genug von uns? Auf Instagram gibt es ab heute und in den nächsten Tagen Fotos und Videos von unserer ZWISCHEN ZWEI UND VIER Liveshow am vergangenen Samstag. (Rosalie // Melanie)
Naja, und Vorfreude, schönste Freude, wa? Unsere nächste Liveshow winkt schon hinterm Winter hervor. Sehen wir uns dort (wieder)?
Außerdem empfehlen wir ausdrücklich das erste Printmagazin von unseren Friends des Musikblogs Untoldency. Melanie hat auch einen Artikel darin geschrieben. Da habt ihr was zum Lesen, während wir Pause machen. Schnappt euch eins! Die nächste Ausgabe ZWISCHEN ZWEI UND VIER erscheint irgendwann Ende Januar oder Anfang Februar.
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