Heute: Hunny hat seine neuen Songs in einem Take im Keller aufgenommen (behaupten wir) und eine fast gar nicht peinliche Alternative-Rock-Platte daraus gemacht. Und: Neue Geigen werden absichtlich so gebaut, dass sie alt und abgewetzt aussehen. Glaubt ihr nicht? Ein Geigenbaumeister erzählt. Plus: Unser allererster Rabattcode! Aufregend.
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Hunny war immer schon irgendwie eine Band dazwischen. 2014 gegründet, war sie zu spät für die Alternative-Ära, wurde aber ziemlich klar durch die 2000er Welle aus Alternative, Emo und Indie-Rock geprägt. Auf ihrem zweiten Album hat die kalifornische Band so ein bisschen mit The Cure-artigem Post-Punk geliebäugelt, für dieses Revival waren sie wiederum zu früh. Mittlerweile kann man bei Hunny kaum mehr von einer Band sprechen, denn das neue Album SPIRIT! hat Frontmann Jason Yarger nur noch sporadisch mit anderen Musikern – teilweise ehemalige Bandmitglieder – im Homestudio aufgenommen und ehrlich gesagt, tut das der Musik richtig gut. Dieses Album ist weniger Macker, weniger Hochgeschaukel und weniger Manic-Pixie-Dreamgirl-Phantasien, dafür viel mehr Eigensinn. SPIRIT! hat Charme, Feingefühl und coole Gitarren (dabei werfe ich meinen schwarz-roten Sternchenschal über die Schulter). Hier sind alle Stellen, an denen ich mich kringel, weil ich's so mag. – Rosalie
Auf dem Album werden immer wieder Lines im Hintergrund mitgeschrien. An sich gefällt mir das schon sehr gut, weil es den schönen Melodien und der eher träumerischen Stimme von Yarger etwas Kritzeliges, Lautes entgegensetzt. Bei der Zeile "A nun plays solitaire on her iPad in an airport bar" kickt das nochmal auf einem völlig anderen Level. Es sind die besten Worte dieses Albums. Ist es eine großartige Zeile? Ja. Hat sie einen zum kollektiven Mitsprechen schwierigen Rhythmus? Ja. Habe ich es 30 Mal gehört, bis ich es endlich fehlerfrei mitgerufen habe? Wenn es nicht sogar 36 Mal waren.
Der Song klingt nach einem Break-Up-Titel, ist aber eigentlich ein Abgesang ans Kiffen. Verträgt Yarger scheinbar nicht so gut und widmet der abdriftenden Müdigkeit einen ganzen Rock-Pop-Song, den man nie mehr vergessen wird, weil die Hook wirklich oft wiederholt wird. An meiner Lieblingsstelle pausieren die Instrumente und der Song wird für eine Zeile unterbrochen. Aus dem Nichts kommt plötzlich ein Gedanke an den Klimawandel und legt alles lahm, was davor gedacht wurde. "I don't wanna think about all the times that I was wrong" ist noch mit einem quietschigen Synth unterlegt, danach fadet alles kurz aus. Aus einer Ecke kommt: "Or the rising temperature of the Atlantic ocean". Dann der akzentuierte Einsatz von Gitarren und Drums. Kollektives Schreien: "Ice caps, yeah, they'll melt". Yeah, sie werden schmelzen. Ich fühle das so doll, denn ja, manchmal fällt einem mitten im Alltag auf, dass wir kollektiv am Arsch sind.
Richtig, in diesem Song geht es um Telefonmarketing und Spam Anrufe. Finde ich als Drinnie schon mal gut, dagegen anzusingen, obwohl ich natürlich eh nicht ans Telefon gehe. Der Beat in diesem Song sticht raus, denn er baut sich langsam aus verschiedensten Sounds zusammen. Weniger klassisches Drum-Kit, mehr Gefrickel aus Elektrosounds und Beats. Bei dieser Stelle mischt sich ein ganz kurzes Handyklingeln mit rein. Es ist so ein alter Ton ohne individualisierte Einstellungen. Ein Klingeln, bei dem man direkt weiß: das ist ein Handy, kein Telefon, kein Alarm, keine Klingel. Dabei hab ich seit Jahrzehnten kein solches Bimmeln mehr gehört und es ist auch keine der klassischen Klingelmelodien. Ich glaube, in Musik, Filmen und Hörspielen hat dieser Sound eine viel größere Rolle als im echten Leben. Denn in meiner Erinnerung wurden diese Töne schnell von dolleren Melodien (wie diesem Banger) abgelöst.
Ein übersteuerter Einsatz von allen Instrumenten nach einer ruhigen Stelle. Nichts Neues, nichts Ausgefuchstes und trotzdem kriegt mich dieser Trick mit zuverlässiger Regelmäßigkeit.
Der Titel rundet SPIRIT! allgemein ziemlich atmosphärisch ab. Synths legen den Grundstein und verebben dann allmählich, während sich Studiogeräusche beimischen. Und dann: endet das Album mit einem Husten. Klingt, als hätte Yarger sich einen Tag lang verbarrikadiert, alle Songs hintereinander weg eingesungen und am Ende packt er alles zusammen, ist heiser und fertig. Er geht nach oben (weil bestimmt wurde es im eigenen Keller aufgenommen) und macht sich einen Pfefferminztee. Mit frischer Minze und Honig.
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Wusstet ihr, dass mein Bruder Geigenbauer ist? Ist echt so. Im Januar will er an einem Geigenbau-Wettbewerb teilnehmen, der International Lutherie Competition der Philharmonie de Paris. Dafür muss er Instrumente bauen, die auf gar keinen Fall aussehen, als wären sie neu. Im Gegenteil: "Es muss aussehen, als wenn's mit schlechtem Werkzeug schnell gemacht wurde, dann kann man es teuer verkaufen", erzählt er mir neulich beim Pizzabacken in unserem Elternhaus. Wie bitte? – Melanie
Was ist das für ein Wettbewerb? Oliver Gollin: Einer der großen europäischen Instrumentenbau-Wettbewerbe. Er findet alle zwei Jahre statt. Da gibt es jedes Mal nur eine Kategorie, diesmal sind es Bratschen. Letztes Mal waren es Geigen, das hab ich verpasst. Denn das Ding ist: Wenn du an diesen Wettbewerben teilnehmen willst, musst du ein Instrument extra dafür konzipieren, da kannst du nicht einfach was einreichen, was du da hast. Wenn ich frei ein Instrument baue, kann ich das gestalten, wie ich möchte – ästhetisch und klanglich. Aber wenn du dort ein Instrument abgibst, muss das Solistenqualität haben und der Klangcharakter muss in eine bestimmte Richtung gehen.
Ist nicht jede Geige eine Sologeige? Nee. Wenn ich dir sage: Stell dir mal ne Geige vor…
… dann seh ich die sofort im Arm von David Garrett. Vor mir aus, selbst wenn der die in der Hand hat: Eine Geige sieht immer gleich aus für Leute, die nicht in der Materie stecken. Aber es gibt so viele minimale oder maximale Unterschiede, die den Klangcharakter maßgeblich bestimmen. Ganz wichtig ist dabei neben der Wahl des Holzes das Modell und das Konzept. Beim Korpus zum Beispiel kann man das innere Volumen variieren. Ein größeres Volumen ist eher basslastig; haste ein kleines, haste eher höhere Frequenzen. Das hängt von der Wölbung von Decke und Boden ab. Es gibt noch mehr Feinheiten, aber damit bestimmt man grob gesagt, ob es ein Soloinstrument wird oder ein Orchesterinstrument oder eins für ein Quartett oder barocke Aufführungen…. und wenn du an einem Wettbewerb teilnehmen willst, musste überlegen: Was bringt die besten Chancen. Und da geht es nicht nur um Klang, sondern auch um Ästhetik.
Bei diesem Wettbewerb in Paris jetzt, ist die Gestaltung in dem Sinne frei, dass du das Aussehen alter Modell imitieren darfst – das ist nicht bei allen Wettbewerben so. Du darfst quasi fake vintage Instrumente bauen, wie es ganz viele tun – ich auch. Da geht's um Abnutzungserscheinungen. Stellen, wo Lack fehlt, weil da öfter angefasst wurde über die Jahrhunderte zum Beispiel.
Moment: Du baust neue Instrumente und machst die auf alt? Oh Gott, ihr macht quasi Shabby Chic in Geigenform?! Genau. Bisschen raffinierter. Wenn du das nicht gut machst, sieht man es. Es muss aussehen, als wär das Instrument 200 Jahre alt und nicht gerade gebaut und auf alt gemacht.
Das ist ja wie eingetragene Chucks kaufen … aber neu. Warum wollen Käufer*innen, dass das Instrument alt aussieht? Weil eine neue Geige auf keinen Fall eine Stradivari sein kann? Ich weiß nicht, ob es da nur um Ästhetik geht. Viele professionelle Musiker*innen möchten Kopien von bereits bestehenden Instrumenten, die heiß begehrt und teuer sind. Dann musst du das exakt imitieren. Du hast dann das Bild von einer Stradivari mit dem abgenutzten Lack und nutzt den Lack an derselben Stelle ab wie da.
Das machst du für Kund*innen, für den Wettbewerb oder einfach immer? Kannst du keine Original 2025er Gollin bauen? Psychologisch ist das so, dass professionelle Musiker*innen eine altgemachte Geige einer neu aussehenden mit Volllackierung vorziehen. Wir sehen uns damit konfrontiert, dass es einen Haufen alter Instrumente gibt, die viel Wert sind, und im Neubaumarkt gibt es viele Instrumentenbauer*innen. Also kann der oder die Musiker*in frei wählen. Die Leute, die Geld haben, suchen bei Neubau-Instrumenten eben auch welche, die aussehen wie alte.
Der Text geht noch 'ne Weile. Guckt euch doch zwischendurch ein paar Bilder von Oliver bei der Arbeit an:
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Wenn du zwei exakt gleiche Geigen baust, kriegst du für die "ordentlich" lackierte also weniger als für eine, die du absichtlich falsch lackierst. Ja. Crazy, wa? So ist der Markt. Mit einer sauber lackierten, neu aussehenden Geige hast du einen Kundenkreis, der bis zu einer bestimmten Summe kauft. Du kriegst die dann nicht für mehr los, auch wenn die schick klingt. Wenn du von Neubau leben möchtest, musst du auf alt bauen.
Wie kriegst du das hin, dass das abgenutzt aussieht? Erst lackieren, dann wieder runterwetzen? Oder direkt an manchen Stellen weglassen? Das ist das Schöne am Instrumentenbau, du kannst machen, was du möchtest, aber es ist viel komplexer. Eine normale Lackierung fängt mit einer Grundierung an, die schließt die Poren vom Holz, damit der Lack nicht zu tief einsickert. Das würde nämlich die Schwingungen unterbinden. Dann kommt der Lackaufbau, dann das Oberflächenfinish. Und das musst du so machen, dass du den Klang dabei nicht tötest. Plastiklack auf einem frisch gebauten Instrument kann zum Beispiel nicht vibrieren, dann ist der Klang futsch.
Bei der Imitation musst du aber viel früher anfangen. Das Holz vom Original ist an bestimmten Stellen über 300 Jahre abgenutzt. Du musst also schon vor der Grundierung das Holz abnutzen. Du baust die Geige erst perfekt. Und dann nimmst du an den entsprechenden Stellen hier und da was weg, dort ein bisschen mehr, da wurde öfter angegriffen. Dann kommt noch ‘ne Spur vom Ausstecheisen rein. Später, wenn alles fertig ist, sieht das so aus, als wäre der Erbauer damals mit dem Werkzeug abgerutscht. Daneben sind kleine Pocks und Schläge, die nach der Lackierung dazu kommen.
Warum möchte ich, dass jemand beim Bauen abgerutscht ist? Das spricht doch nicht für das Können der alten Geigenbauer. Doch. Heute kannst du alles perfekt bauen, es gibt für alles das perfekte Werkzeug zu kaufen, es gibt keinen Grund für eine Werkzeugspur. Vor 300 Jahren haben die sich ihre Werkzeuge selbst angefertigt…
… es geht also wieder nur darum, dass es aussieht, als wäre es damals gebaut worden. Heute hinterlässt niemand eine Spur. Wir haben Werkzeuge, von denen hätten die geträumt. Damals war es ein übelster Aufwand, sich einen Satz Stemmeisen zuzulegen. Da haste mit dem Schmied verhandelt.
Eigentlich ist das wie Musik. Da will man ja auch hören, dass es ein Mensch gemacht hat, Fehler machen viele Songs erst lebendig. Alle fragen mich immer, ob ich Geige spiele: Nee. Ich hab mir das zwar beigebracht, klingt grottig, brauch ich aber auch nicht. Weil: Wir spielen keine Musik, wir jagen den Klang. Da geht's um Frequenzen. Du kannst Klangeinstellungen machen, bei denen du die Vibration des Instruments aufs Äußerste treibst. Ich hab selbst Experimente gemacht mit ‘nem Seitenhalter, das ist da, wo die Seiten unten am Instrument eingespannt werden. Es spielt eine wichtige Rolle, aus welchem Holz der ist. Jetzt kann man Titan Saitenhalter verbauen, die sind ultraleicht, ein wichtiges Merkmal für dieses Bauteil. Das wiegt nichts und schwingt wie sonstewas. Das Problem: Es hat auch keinen Widerstand und keine Dämpfung für die Seiten und klingt zu klar. Das ist zu viel. Das Ohr mag keine perfekten Klänge. Natürlichkeit braucht Macken.
Für den Wettbewerb im Januar baust du jetzt aber 'ne Bratsche und keine Geige: Warum kannst du Bratschen bauen, wenn du Geigenbauer bist? Die Bratsche ist eigentlich bloß eine exponentielle Vergrößerung der Geigenmaße – sie hat aber andere Bedürfnisse. Bei einer Geige will man meist einen spitzen, schmalen, projizierenden Klang, bei einer Bratsch viel Fülle, Tiefgang – wie ein Cello auf der Schulter. Und es ist nicht so einfach, Bratschen zu bauen, wie es ist, Geigen zu bauen. Bratschen haben in sich mehr Unterschiede, Geigen haben standardisierte Maße, da gibt es nur Millimeterunterschiede. Jede*r Geigenspieler*in hat die gleiche Seitenlänge. Bratschen haben unterschiedliche Korpuslängen, jemand spielt zum Beispiel ‘ne besonders große mit längeren, schwingenden Seiten. Da sind die Finger dann auch anders aufgestellt auf dem Griffbrett. Deswegen ist es schwieriger eine "massentaugliche" Bratsche zu bauen.
Also machst du jetzt 'ne alte Bratsche für den Wettbewerb im Januar? Ich bau grad drei parallel, die werden bis Dezember fertig. Dann such ich mir aus, welche mir am besten gefällt, die geht in den Wettbewerb. Die anderen nehm ich mit zum 50. Internationalen Viola Congress, der direkt im Anschluss stattfindet und da kann ich die ausstellen. Beim Wettbewerb sind nur 100 Instrumentenbauer*innen zugelassen. Es gibt eine Vorrunde, wo 5-6 Juror*innen alle Instrumente durchgucken und nur Punkte für Handwerk und Ästhetik vergeben, ohne den Klang zu berücksichtigen. Und dann werden bereits 85 ausgeschlossen. Die 15 schönsten kommen in die 2. Runde.
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Dann ist Aussehen ja wichtiger als Klang. Wenn du die erste Runde überstehst, bist du schon Platz 15. Man sieht aber auch schon, ob ein Instrument klingen kann. Am Holz, an der Wölbung, an der Installation der einzelnen Teile.
Was passiert, wenn du in die Top 15 kommst oder sogar gewinnst? Wenn du gewinnst, hast du 'nen Jackpot. Es gibt einen Geldpreis von der Philharmonie de Paris. Du kannst dir das auf die Website schreiben, das bedeutet schon viel. Und auf dem Wettbewerb sind viele Headhunter: Händler*innen aus Amerika oder Asien und die wollen dann oft mit den Gewinner*innen zusammenarbeiten. Das Instrument an sich wird ausgestellt. Und 100% kauft das jemand direkt vor Ort.
Würde dir das was bedeuten? Prestige ist mir egal, aber die Werbung wäre schön. Eigentlich ist mein Feld ja nicht der Neubau, sondern die Restauration. In Zukunft will ich da aber schon 50/50 gehen. Mit Restauration verdient man auch weniger.
Was nimmst du jetzt für ein Instrument und was könntest du danach für Preise aufrufen? Gerade kostet eine Geige bei mir 17.000 Euro, eine Bratsche ein bisschen mehr, weil es etwas mehr Arbeitszeit und Materialkosten sind. Ich würd nicht erhöhen. Mehr brauch ich nicht für meinen Lebensstandard, auch wenn ich dann bestimmt mehr verlangen könnte. Ist ja auch ne Frage, welche Schicht man ansprechen will.
Du könntest es an Reiche teurer verkaufen und die Mehreinnahmen für Menschen mit weniger Geld als Rabatt anbieten. Oder den Überschuss in Kulturprojekte stecken. Auf jeden Fall. Aber dafür muss die Auftragslage erst entsprechend sein. Ich bin sowieso zu weich. Wenn ein Musiker zu mir kommt und mir seine Geschichte erzählt und mir sagt, dass er in mein Instrument verliebt ist, dann kriegen wir das immer irgendwie hin.
[in diesem Moment kommt unsere Mama in die Küche]
Wie sind deine Kinder eigentlich solche Sozialisten geworden? Mama: Ist mir auch ein Rätsel. [grinst und lässt uns weiter Pizza backen]
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Und hier kommt der erste Rabattcode in der Geschichte von ZWISCHEN ZWEI UND VIER:
Sollte es eurem Streichinstrument einmal nicht gut gehen, bekommt ihr als Leser*innen 15% Rabatt auf eine Reparatur oder eine Klangeinstellung von Oliver Gollin, wenn ihr das Codewort "Deine Schwester ist die Coolste" nennt. Wahrscheinlich macht er euch auch noch 'nen Kaffee dazu, so ist er nämlich.
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Das war's für dieses Mal. Rosie saß im Park in Rom und durfte unfreiwillig einer Punk Impro auf der Ukulele beiwohnen. Direkt gegenüber eines Kindergeburtstags sang der Punk, dass er gern im Park mit seiner Freundin schlafen würde. Melanie war zeitgleich in einem definitiv für Erwachsene ausgelegtem Hipster-Café in Polen, in dem Kindergeburtstagsmusik lief. Der Musikstil lies das nicht erahnen, in den (definitiv AI-generierten Texten) ging es aber um nichts anderes als wildes Rumtoben, Zauberdrachen und Süßigkeiten. Hoffen wir, dass die Teilnehmer*innen des römischen Kindergeburtstags genauso unaufmerksam waren, wie die Leute, die im polnischen Café für die Musikauswahl zuständig sind.
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Die nächste Ausgabe ZWISCHEN ZWEI UND VIER erscheint am 5. November.
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